Kunsthistorikerin, Dr. Phil.

Kunsthistorikerin, Dr. Phil. der Universität Zürich. Dissertation bei Professor Rudolf Preimesberger Sankt Georg, Drachenkampf in der Renaissance: Carpaccio - Raffael - Leonardo.

Forschungsschwerpunkte sind die Malerei, Zeichnung und Medaillen des 15./16. Jahrhundert in Italien, insbesondere Venedig und Oberitalien, die Künstler Pisanello und Matteo de’ Pasti, Carpaccio, Cima da Conegliano, Jacopo und Giovanni Bellini, Antonio Vivarini und das Kirchen-Konzil von 1438/39.
Curriculum vitae

Laufende Forschung

  • Andrea Mantegna und Giovanni Bellini
  • Das Unions-Konzil von 1438/39 Ferrara/Florenz, Die Griechen in Italien und die Kunst des Quattrocento

palaeologus

Pisanello. Medaille des Paläologus 1438.

  • Matteo de’ Pasti als Buchilluminator
  • Quattrocento im Allgemeinen

Neuere Publikationen

im Druck:

Pisanello, Allgemeines Künstlerlexikon, DeGruyter Berlin

Facebook in der Renaissance die Medaille als runde Gabe, in:
Das runde Bild, Aspekte einer Kunst- und Mediengeschichte, Universität Siegen

Image and Inscription: Pisanello's Palaiologos Medal, in: Renaissance Portraiture: Identity in Written Words, a cura di Eveline Baseggio and Sarah Blake McHam, Actes of the RSA conference Washington 2012

Erschienen

2018 Bellini, Mantegna: Capolavori a confronto, La Presentazione al Tempio, Catalogo della mostra Fondazione Querini Stampalia, Venezia, a cura di Brigit Blass-Simmen, Neville Rowley, Giovanni C.F. Villa, Cinisella Balsamo (Milano): Silvana 2018

2018 Bellini, Mantegna, Masterpieces face-to-face, The Presentation of Jesus at the Temple, Catalogue Fondazione Querini Stampalia, Venice, ed. by Brigit Blass-Simmen, Neville Rowley, Giovanni C.F. Villa, Cinisella Balsamo (Milan): Silvana 2018

2017 Padua and Venice. Transcultural exchange in the early modern age, ed. by Brigit Blass-Simmen and Stefan Weppelmann, Contact Zones Vol.4, De Gruyter Berlin 2107 (Actes RSA conference Berlin 2015)

Venedig und Padua sind Nachbarstädte

Venedig und Padua sind Nachbarstädte, die sich topographisch und geopolitisch unterscheiden. Venedig in der Lagune ist eine Hafenstadt, die sich nach Byzanz und dem Osten öffnete. Padua auf dem Festland ist eine antike Gründung, Universitätsstadt, ein Ort des Humanismus und der Antikenforschung. Die Beiträge untersuchen Kunstwerke als ästhetische Formulierungen ihrer Entstehungsorte, die ihr Umfeld zugleich mitgestalten und erweitern. Dargestellt werden auch lokale Künstler-Erfahrungen. Internationale Experten gehen der Frage nach, wie sich diese beiden unterschiedlichen Konzepte gegenseitig befruchteten und wie der Austausch funktionierte.


2015 Qualche lontani, Distance and Transcendence in the Art of Giovanni Bellini, in: Examining Giovanni Bellini: An Art "More Human and More Divine" , ed. by Carolyn Wilson, Turnhout: Brepols, pp. 77-91

2015 Wer von der Welt nicht vergessen...
Die Entstehung der Porträt-Medaille als ein neues Medium und das frühe Bildnis in der italienischen Malerei, in: Technische Innovationen und künstlerisches Wissen in der frühen Neuzeit, hrsg. von Magdalena Bushart, Henrike Haug, Köln u.a.,
Böhlau 2015, S. 67-86

2013 ‘The Medal's Contract. On the Emergence of the Portrait Medal in the Quattrocento‘, in: Inventing Faces. Rhetorics of Portraiture between Renaissance and Modernism, Gemäldegalerie SMB and Zentrum for Literatur- und Kulturforschung, Berlin, Deutscher Kunstverlag 2013, pp. 29-43.

Archiv Publikationen

AGENDA

Buchpräsentation

Gemäldegalerie 13. Juni 2019, 18 Uhr

Padua and Venice. Transcultural exchange in the early modern age ed. by Brigit Blass-Simmen and Stefan Weppelmann, Contact Zones Vol. 4, De Gruyter Berlin 2107

Venedig und Padua sind Nachbarstädte

 

Ausstellung

Die Ausstellung wurde mit der Medaille des italienischen Staatspräsidenten, Sergio Mattarella, ausgezeichnet.

Ausstellung Bellini / Mantegna

Ausstellung Bellini / Mantegna

Ausstellung Bellini / Mantegna
Ausstellung Bellini / Mantegna

http://www.querinistampalia.org/...

 

Ausstellung Bellini / Mantegna 20.03.2018

 

Christliche Bildbetrachtung 2019

Donnerstag
25. April 2019, 18 Uhr

Domenico Ghirlandaio Werkstatt, Die Auferstehung Christi, um 1490/94 mit Dr. Andreas Huth, TU Berlin und Pfarrer Roland Wicher, Ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

Ehemals Mittelbild der Rückseite des Hochaltares von Santa Maria Novella in Florenz. In der Bibel gibt keine Zeugen der eigentlichen Auferstehung Christi aus dem Grabe, es gibt nur Zeugen des Auferstandenen. In Ghirlandaios Bild wird die Auferstehung Christi aus dem Sarkophag vor einer weiter Landschaft imaginiert, während die Wachen erschrocken wegrennen.

Donnerstag
30. Mai 2019, ***ACHTUNG BEGINN 16 UHR**

Hans Multscher, Wurzacher Altar, 1437 mit Dr. Stephan Kemperdick, Gemäldegalerie und Pfarrer Christhard-Georg Neubert, Kunstbeauftragter EKBO

Der Wurzacher Altar zählt zu den Hauptwerken der deutschen Malerei des 15. Jahrhunderts. Er ist ein frühes Zeugnis für den seit etwa 1430 einsetzenden Umbruch in der Kunst, die verstärkt auf eine irdisch-realistische und emotional bewegende Ausdrucksweise abzielt. In anschaulicher Erzählweise zeigt er die Ereignisse, die der Himmelfahrt Christi vorausgehen bzw. nachfolgen.

Donnerstag
27. Juni 2019, 18 uhr

Meister der Darmstädter Passion, Flügel eines Kreuzaltars, um 1460, mit Dr. Katrin Dyballa, Gemäldegalerie und Pater Georg Maria Roers, S.J., Kunstbeauftragter Erzbistum Berlin

Der anonyme Meister, der einen Notnamen trägt, gehört zu den bedeutendsten Künstlern, die um die Mitte des 15. Jahrhunderts in Oberschwaben und am Mittelrhein tätig waren. Eines der Gemälde auf der Außenseite der Flügel zeigt ein Dreieinigkeitsbild, das Bezug nimmt auf den am 16. Juni gefeierten Dreifaltigkeitssonntag.

Somemrpause
Juli / August


Eine Veranstaltung der Stiftung St. Matthäus, Kulturstiftung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz in Kooperation mit Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu Berlin
www.stiftung-stmatthaeus.de
www.smb.museum
Christliche Bildbetrachtung Archiv

Leiterin (zusammen mit Pfr. Christhard-Georg Neubert) der interdisziplinären Veranstaltungsreihe Christliche Bildbetrachtung in der Gemäldegalerie und im Bodemuseum Berlin: Ein Kunsthistoriker und ein Theologe erklären im einstündigen Gespräch vor und mit dem Publikum ein Bild christlicher Thematik, das eingehend analysiert und besprochen wird. Die Veranstaltung findet jeden letzten Donnerstag des Monats in der Gemäldegalerie (im Bodemuseum) statt mit Themen entlang des Kirchenjahr-Kalenders. Diese Veranstaltungsreihe, einst ein Insider-Tip, ist mittlerweile sehr beliebt und ein großer Erfolg.



 

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Vorstandsarbeit

Kaiser Friedrich Museumsverein KFMV
• stellvertretende Vorsitzende •
www.kaiser-friedrich-museumsverein.de

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www.club-bel-etage.de

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Mitglied

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ICOM Deutschland
The Renaissance Society of America (RSA)
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Association Internationale de Bibliophilie (A.I.B.)
Schweizer Bibliophilen-Gesellschaft

Letzte Interviews

Zum jüngsten Ankauf des Kaiser Friedrich Museumsvereins 2018
http://www.kulturstiftung.de/eine-einmalige-chance/

zu den 'Heiligen drei Königen'
Antenne Brandenburg 2015
Apropos Sonntag Wie sie drei wurden 040115_Lammert-Tuerk.mp3