Kunsthistorikerin, Dr. Phil.

Kunsthistorikerin, Dr. Phil. der Universität Zürich. Dissertation bei Professor Rudolf Preimesberger Sankt Georg, Drachenkampf in der Renaissance: Carpaccio - Raffael - Leonardo.

Forschungsschwerpunkte sind die Malerei, Zeichnung und Medaillen des 15./16. Jahrhundert in Italien, insbesondere Venedig und Oberitalien, die Künstler Pisanello und Matteo de’ Pasti, Carpaccio, Cima da Conegliano, Jacopo Bellini, Antonio Vivarini und das Kirchen-Konzil von 1438/39.
Curriculum vitae

Laufende Forschung

  • Andrea Mantegna und Giovanni Bellini
  • Das Unions-Konzil von 1438/39 Ferrara/Florenz, Die Griechen in Italien und die Kunst des Quattrocento

palaeologus

Pisanello. Medaille des Paläologus 1438.

  • Matteo de’ Pasti als Buchilluminator
  • Quattrocento im Allgemeinen

Neuere Publikationen

im Druck:
Pisanello, Allgemeines Künstlerlexikon
, DeGruyter Berlin

im Druck:
Facebook in der Renaissance die Medaille als runde Gabe, in
Das runde Bild, Aspekte einer Kunst- und Mediengeschichte, Universität Siegen

im Druck:
Renaissance Society of America (RSA), Berlin March 26-28 2015 Art in Venice and Padua: Distinctions and Cross-Currents I-IV (with Stefan Weppelmann, Kunsthistorisches Museum Wien)

http://convention2.allacademic.com/
one/rsa/rsa15/index.php?
cmd=Online+Program+View+Person&
selected_people_id=5109371&
PHPSESSID=p0nt8p2ejabvmtmlv06r710060

im Druck:
Image and Inscription: Pisanello's Palaiologos Medal, in: Renaissance Portraiture: Identity in Written Words, hrsg. von Eveline Baseggio and Sarah Blake McHam, Actes of the RSA conference Washington 2012

2015:
Qualche lontani, Distance and Transcendence in the Art of Giovanni Bellini, in: Examining Giovanni Bellini: An Art "More Human and More Divine" , hrsg. von Carolyn Wilson, Turnhout: Brepols, pp- 77-91

2015 Wer von der Welt nicht vergessen...
Die Entstehung der Porträt-Medaille als neues Medium und das frühe Bildnis in der italienischen Malerei, in:
Technische Innovationen und künstlerisches Wissen in der frühen Neuzeit, hrsg. von Magdalena Bushart, Henrike Haug, Köln u.a.,
Böhlau 2015, S. 67-86

2013 ‘The Medal's Contract. On the Emergence of the Portrait Medal in the Quattrocento‘, in: Inventing Faces. Rhetorics of Portraiture between Renaissance and Modernism, Gemäldegalerie SMB and Zentrum for Literatur- und Kulturforschung, Berlin, Deutscher Kunstverlag 2013, pp. 29-43.

2011 'Anwesend - Abwesend: Close-up versus lontani' in: Botticelli / Grey, Berlin, Staatliche Museen und Köln, Walther König 2011,
S. 54-69.

2011 Review for Renaissance Quarterly, Renaissance Society of America, 64.4, 2011, S. 1212-1213: Monique Dubois, Zentralperspektive in der Florentinischen Kunstpraxis des 15. Jahrhunderts (Petersberg: Michael Imhof Verlag, 2010).

http://www.rsa.org

2009 'Laetentur coeli' oder die byzantinische Hälfte des Himmels. Die 'Anbetung der Könige' von Antonio Vivarini und Giovanni d'Alemagna in der Gemäldegalerie Berlin, in Zeitschrift für Kunstgeschichte 4/ 2009, S.449-478.
Abstract

 

AGENDA

Christliche Bildbetrachtung 2016

Donnerstag
29. September 2016, 18 Uhr  

Govert Flinck (1615-1616), Die Verstoßung der Hagar mit Dr. Brigit Blass-Simmen, Berlin und N.N.

Da Sarah, Abrahams Frau, kinderlos blieb, führte sie ihm die ägyptische Magd Hagar zu. Aus dieser Verbindung entstand Abrahams Sohn Ismael. Nachdem Sarah doch den lang ersehnten Sohn Isaak geboren hatte, fordert sie Abraham auf, Hagar und Ismael aus dem Hause zu treiben (Gen., 16,1-16 und 21, 8-14). Dem Rembrandt-Schüler Govert Flinck gelang mit der ‚Verstoßung der Hagar’ ein Meisterstück menschlicher Gesten und Emotionen.

Donnerstag
27. Oktober 2016, 18 Uhr

Quentin Massys, Thronende Madonna, um 1525
Quentin Massys, Thronende Madonna, um 1525 mit Dr. Henrik Engel, Berlin und Pfr. Hannes Langbein, Stiftung St. Matthäus

Ein inniger Kuss verbindet Maria mit dem Jesuskind. Maria trägt einen kostbaren, mit Fell gefütterten und weit ausladenden Mantel und einen zart gemalten feinen Schleier. Verschiedenes Beiwerk auf dem Tisch links im Vordergrund: Butter/Gebäck, Kirschen, Brot, ein Apfel bilden ein eigenständiges Stilleben, das durchaus christologisch gedeutet werden kann.

Donnerstag 24. November 2016, 18 Uhr

Gerrit van Honthorst, Die Befreiung Petri, 1616-1618
Gerrit van Honthorst, Die Befreiung Petri, 1616-1618 mit Dr. Britta Dümpelmann, FU Berlin und Dr. Ulrich Schöntube, Frohnau

Gerard van Honthorst konzentriert in seinem Bild die Szene der Befreiung Petri, auf den Moment, in dem der Engel den überraschten Petrus auffordert, seinen Kerker zu verlassen und den Ausspruch des Engels Stehe behände auf (Apostelgeschichte 12,6-7). Er hat ein Meisterwerk der Lichtführung, Komposition und Körpersprache geschaffen.

Donnerstag
15. Dezember 2016, 18 Uhr

Meister der Heiligen Magdalena (2. Hälfte 13. Jh.)
Meister der Heiligen Magdalena (2. Hälfte 13. Jh.),

Madonna mit Dr. Friederike Wille, FU Berlin und Dr. Thomas Lentes, Westfälische Wilhelms-Universität Münster


10 Jahre Christliche Bildbetrachtung

„Hinsehen lohnt bei den wunderbaren Kunstwerken in Berlin. Hinsehen lernen lohnt
besonders, wenn einem dabei Expertinnen und Experten helfen, die sowohl etwas von
den kunstwissenschaftlichen Hintergründen als auch von den christlichen Inhalten verstehen. Genau das geschieht seit zehn Jahren bei den christlichen Bildbetrachtungen und ein solches Jubiläum ist Grund zu großer Freude wie gespannter Erwartung.“ (Christoph Markschies, 2012)

Die Erzählungen der Bibel oder der Heiligenlegenden, haben selbst in der Digital-Ära nichts von ihrer Faszination verloren. Seit nunmehr 10 Jahren wollen wir die Bilder von ihren Inhalten her und aus der Frömmigkeit ihrer Zeit heraus verstehen, die damit verbundene Suche nach der Sinnfrage und Schönheit wecken dauerhaft großes Interesse.

Was soll der Widder im Bild des Johannesknaben, stellt Caravaggio in seinem Bild eine biblische Figur oder einen einfachen Hirten dar? Handelt es sich bei dem Johannesknaben
von Caravaggio um ein erotisches Heiligenbild?
Für welches Publikum war dieses bestimmt?
Oder was bedeutet das Michelangelo-Zitat im Bild?

Wir haben mit Caravaggios »Johannes der Täufer als Knabe« aus den Kapitolinischen Museen in Rom zu unserem zehnjährigen Jubiläum eine exemplarische Bildbetrachtung publiziert, die im Februar 2011 in der Gemäldegalerie stattfand.

StM 1 Zehn Jahre Christliche Bildbetrachtung – Jubiläumsausgabe
Mit Texten von Bernd Wolfgang Lindemann und Ralf Meister
Herausgegeben von Christhard-Georg Neubert, Direktor der Stiftung St. Matthäus
Mai 2012

StM

Eine Veranstaltung der Stiftung St. Matthäus, Kulturstiftung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz in Kooperation mit Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu Berlin
www.stiftung-stmatthaeus.de
www.smb.museum
Christliche Bildbetrachtung Archiv

Leiterin (zusammen mit Pfr. Christhard-Georg Neubert) der interdisziplinären Veranstaltungsreihe Christliche Bildbetrachtung in der Gemäldegalerie und im Bodemuseum Berlin: Ein Kunsthistoriker und ein Theologe erklären im einstündigen Gespräch vor und mit dem Publikum ein Bild christlicher Thematik, das eingehend analysiert und besprochen wird. Die Veranstaltung findet jeden letzten Donnerstag des Monats in der Gemäldegalerie (im Bodemuseum) statt mit Themen entlang des Kirchenjahr-Kalenders. Diese Veranstaltungsreihe, einst ein Insider-Tip, ist mittlerweile sehr beliebt und ein großer Erfolg.



 

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